Ich bin eine Frau. Fühle mich wie eine Frau. Sehe aus wie eine Frau. Oder zumindest so, wie unsere Gesellschaft das Aussehen einer Frau eben stereotypisiert. Und obwohl doch damit alles geklärt zu sein scheint, frage ich mich immer öfter, was Frausein für mich bedeutet. Und immer öfter bin ich verwirrt, weil mir meine Umwelt so vielfältige und gleichzeitig so limitierte Frauenbilder präsentiert, dass ich mich in diesem ständigen Widerspruch manchmal nicht mehr selbst finde.
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Der lettische Abgang
Ich mochte Abschiede noch nie, kann Abschiedssituationen schon in einem kleinen alltäglichen Rahmen nicht leiden. Dass ich mich nun für ein halbes Jahr ins Auslandssemester verabschieden muss, bedeutet pure Überforderung für mich.
Die angenehme Leichtigkeit von Fernfreundschaften
Im Internet finde ich hunderte Ratgeber darüber, wie man die Strapazen einer romantischen Liebe auf Distanz meistern soll. Weniger oft begegnen mir Berichte über die in anderen Städten liegengebliebenen Freundschaften. Dabei kann so eine Freundschaft auf Distanz ebenfalls ziemlich herausfordernd sein.
Wenn ich einmal groß bin… (Teil 2)
„Kinder oder Karriere“ sollte eigentlich längst keine unvereinbaren Gegensätze mehr in den Köpfen junger Frauen darstellen. Trotzdem begegnete mir das Dilemma schon zu Schulzeiten und prägt seither meinen weiteren Lebensweg.
Gönnen können in einer Alman-Neidkultur
Über Deutsche wird oft gesagt, sie leben in einer Neidkultur. Dass das vielleicht gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt ist, habe ich auch schon an mir selbst festgestellt – und mich für dieses Gefühl ganz schön geschämt. Schließlich steht Neid im gesellschaftlichen Sündenkatalog auch heute noch ganz weit oben. Aber wie sonst sollen wir Gönnen lernen, wenn wir nicht anfangen, auch über Neid zu sprechen?
Wenn ich einmal groß bin… (Teil 1)
„Einfach im Hier und Jetzt leben“ ist einer der häufigsten Ratschläge bei Anxiety und Zukunftsstress. Hört sich grundsätzlich gut an, klappt aber bei weitem nicht immer. Vor allem wenn es um den zukünftigen Beruf geht, werden wir schließlich schon von Kindheitstagen an mit Zukunftsproblemen konfrontiert.
Vielleicht steht’s in den Sternen
Astrologie ist eine Pseudowissenschaft, Horoskope nur Humbug und Sternzeichen sagen gar nichts aus – weiß ich alles. Wenn ich mal wieder mit einem Gesprächsstart überfordert bin, greife ich trotzdem auf das Thema zurück. Und meistens klappt das sogar ganz gut.
Die unangenehme Unausweichlichkeit unangenehmer Telefonate
Unangenehme Dinge werden oft nicht weniger unangenehm, wenn man sie aufschiebt. Klar, weiß ich doch. Ist mir aber egal, wenn ich mich mal wieder um ein unangenehmes Telefonat drücke. Und ehrlich? Lange Zeit bin ich damit wunderbar durchs Leben gekommen. Bis mir dieses Verhalten dann doch auf die Füße gefallen ist.
TikTok Trouble
Wir schreiben das Jahr 2020. Die ersten Frühlingstage liegen schon hinter uns, langsam wird es richtig warm. Wir alle glauben, uns an die Corona-Pandemie gewöhnt zu haben und hoffen, dass sie vielleicht sogar bald Geschichte ist (hahaha). Und so kommt es, dass ich an einem dieser schönen Frühlingstage einen Fehler begehe: Ich lade mir TikTok runter.
Verloren in der Findungsphase
Als Kind war ich überzeugt davon, sowas wie einen “Traumberuf” zu haben. Heute bin ich unschlüssiger denn je. Während ich das bis vor Kurzem noch schulterzuckend als Findungsphase abtun konnte, liegt mir dieser Zustand jetzt wie ein Stein im Magen. Denn alles schreit: Mit Mitte 20 hat man wirklich zu wissen, was man will.