Arbeitslosigkeit und das kaputte Maß für Wert
Fast drei Millionen Menschen in Deutschland waren 2025 als arbeitslos gemeldet. Das ist eine ziemlich hohe, ziemlich konkrete und gleichzeitig ziemlich nichtssagende Zahl. Nicht nur, weil sie längst nicht alle arbeitslosen Menschen wirklich erfasst, sondern auch, weil sie in einer Statistik ausdrückt, was sich eigentlich in Ängsten, Gefühlen und individuellen Schicksalen abspielt. Arbeitslosigkeit ist ein beklemmender und bedrohlicher Zustand, der gnadenlos Seele, Selbstwert und Perspektive destabilisiert. Das liegt vor allem daran, dass wir in einer Gesellschaft leben, die sich maßgeblich über Arbeit definiert. Und Arbeitslosigkeit mit einem Stigma belegt, das es uns oft schwer macht, offen über sie zu…
K.I.Z statt Taylor Swift – Entscheidungen für den male gaze
Als ich circa 15 Jahre alt war, begann ich eine Notiz in meinem Handy zu führen, in der ich alle Jungs auflistete, die ich bis dato geküsst hatte. Wirklich viele kamen da nicht zusammen, aber irgendwie schien es mir wichtig, die paar, die es bereits gab, schwarz auf weiß festzuhalten. Man könnte das nun auf meine nostalgische Ader schieben. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dahinter verbarg sich noch etwas anderes. Ich glaube, die Liste ist einer der eindeutigsten Ausdrücke meiner Suche nach männlicher Bestätigung.
Gestorben wird trotzdem
Sterben ist scheiße und der Tod ein Thema, das beim kürzesten Gedankenfunken daran, Angst, Panik und Beklemmung in mir auslöst. Und weil es mir die Gesellschaft herrlich einfach gemacht hat und der Zufall lange auf meiner Seite war, konnte ich das Thema bisher auch weitestgehend aus meinem Leben verbannen. Mit dem plötzlichen Verlust einer sehr geliebten Person ist mir schmerzlich bewusst geworden, wie komplex Tod, Sterben und Trauer sind – und dass wir als Gesellschaft diesen essentiellen Themen viel zu wenig Platz einräumen.
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Ein Viertel Leben der Generation Z
Noch einmal 20 sein – ein Satz, den man häufig von Menschen jenseits dieses magischen Alters hört. Kaum eine Zeitspanne im Leben wird so sehr romantisiert wie die wilden Zwanziger. Grenzenlose Möglichkeiten, körperliche Unbeschwertheit und unendliche Freiheit. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das natürlich nur die halbe Wahrheit ist.