Fuck you M. – die Nachwehen eines Alptraum-Dates

Die Wochen danach waren scheiße. Ich hatte ein komplettes Dating-Trauma und immer wieder kurze Flashbacks von seinem nackten Körper vor Augen. Ich bin jedem männlichen Blick, jedem menschlichen Lächeln gewichen. Hab mich unwohl auf der Straße gefühlt, immer auf den Boden geschaut. So kannte ich mich nicht. Hatte riesige Angst ihm zu begegnen, ne Panik Attacke bei Rewe und hab überlegt umzuziehen (keine Ahnung wie das möglich ist, aber natürlich wohnt dieser Mensch – in einer 1Millionen Einwohner Stadt – in meiner Straße). Die ganze Zeit spielte sich in meinem Kopf ab „Warum bist du nicht früher gegangen? Warum bist du nicht früher gegangen?“

Was bleibt, ist die Veränderung

Ich bin vor etwas mehr als einem Jahr nach Köln gezogen, habe ein neues Studium und einen neuen Job angefangen, sehe meine besten Freund:innen aus Berlin viel zu selten, habe einen unfassbar tollen neuen Freundeskreis in Köln gefunden, lebe jetzt in einer WG, in der es auch schon Wechsel gab und nicht mehr mit meinem Freund zusammen, sehe meine Familie viel häufiger als früher,  habe mich nach acht Jahren von meinem Freund getrennt, habe mit fünf unfassbar tollen Frauen einen Blog gestartet und trotzdem: Irgendwie hat sich nichts verändert.

Der lettische Abgang

Ich mochte Abschiede noch nie, kann Abschiedssituationen schon in einem kleinen alltäglichen Rahmen nicht leiden. Dass ich mich nun für ein halbes Jahr ins Auslandssemester verabschieden muss, bedeutet pure Überforderung für mich.


Bild von Imke Bolz

Ein Viertel Leben der Generation Z

Noch einmal 20 sein – ein Satz, den man häufig von Menschen jenseits dieses magischen Alters hört. Kaum eine Zeitspanne im Leben wird so sehr romantisiert wie die wilden Zwanziger. Grenzenlose Möglichkeiten, körperliche Unbeschwertheit und unendliche Freiheit. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das natürlich nur die halbe Wahrheit ist.


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