Auf Reisen ist Alter vollkommen irrelevant. Das mag ich so daran. Kein Mensch wundert sich, wenn der 70-jährige Kolumbianer, der kein Wort Englisch spricht, mit dem britischen Junggesellenabschied tanzen geht. Keiner stört sich daran, wenn die 50-jährige Familienmutter aus Lettland mit den Remote-arbeitenden, deutschen Mid-Twenties kifft und von ihren Kindern erzählt. Nie ist dieser Generationendialog mit Hand, Fuß, Google-Translator und Sprachmischmasch so natürlich gegeben wie auf Reisen. Als wäre ein magischer Schleier über den Toren mancher Hostels, der einfach jegliche Barrieren dieser Welt überwindet.
Beiträge
Was ist mein Happy Place?
Ein Wohlfühlort, oder ein sogenannter Happy Place. Es gibt zig Anleitungen im Internet, wie man zu diesem (imaginären) Ort kommt. Der einem Geborgenheit, Glück, Zufriedenheit, Ruhe etc. etc. gibt. Ich war mal mit einer Freundin in einem Spa, wo wir uns auf so eine geführte Reise zum Happy Place begeben haben. Zugegebenermaßen: Ich war 18 und habe mich wahrscheinlich auch nicht zu 100% auf das Ganze eingelassen. Ich habe auf jeden Fall keinen Happy Place gefunden.
TikTok Trouble
Wir schreiben das Jahr 2020. Die ersten Frühlingstage liegen schon hinter uns, langsam wird es richtig warm. Wir alle glauben, uns an die Corona-Pandemie gewöhnt zu haben und hoffen, dass sie vielleicht sogar bald Geschichte ist (hahaha). Und so kommt es, dass ich an einem dieser schönen Frühlingstage einen Fehler begehe: Ich lade mir TikTok runter.
Verloren in der Findungsphase
Als Kind war ich überzeugt davon, sowas wie einen “Traumberuf” zu haben. Heute bin ich unschlüssiger denn je. Während ich das bis vor Kurzem noch schulterzuckend als Findungsphase abtun konnte, liegt mir dieser Zustand jetzt wie ein Stein im Magen. Denn alles schreit: Mit Mitte 20 hat man wirklich zu wissen, was man will.
Ein Gefühl von Zuhause
Meine Generation – frei wie Vögel, immer auf der Suche nach neuen Nestern. Selten bleiben wir an einem Ort länger als ein paar Jahre. Spätestens zum Studium sind wir ausgezogen und immer wieder umgezogen. Dabei nehmen wir neue und alte Freundschaften, Liebesbeziehungen und Familie immer irgendwie in unseren Herzen mit. Weil Zuhause für uns nicht nur ein Ort ist.
„Mutige Fashion Babes“: Warum die Sprache in Beauty-Magazinen ein Update braucht
„Maximal edgy und nichts für schwache Nerven. Ein cooler Beauty-Look für mutige Fashion Babes!“ Wer redet denn so? Und warum steht das heute immer noch so in der Cosmopolitan? Fühlt sich irgendjemand davon abgeholt? Also ich nicht. Und ich vermute mal, dass die TikTok-Generation das auch eher „peinlo“ findet. Vielleicht finden die aber auch, dass sich das Folgende wie ein Boomer-Rant liest. Eines ist sicher: Beautymagazinisch ist eine unangenehme Sprache, die dringend ein Update braucht.
An wen denkst du noch? – Offene Beziehung Part 2
Herzen können gebrochen werden. Gefühle können einen übermannen und sich in einem riesigen Chaos verheddern. Manche Geschichten enden unschön und ja: Vielleicht denkt mein Partner auch Mal an eine Andere, wenn er neben mir liegt. Aber ist das davor noch nie passiert?
In der Ruhe kommt der Sturm
Nach einem erstklassigen Tag ins Bett fallen und wie ein Baby schlafen wollen, um in den nächsten guten Tag zu starten. Wer kennt’s nicht? Und dann liegt man da. Und liegt. Auf einmal wird es laut. Die Gedanken kreisen. Das war’s dann wohl mit einfach mal Schlafen.
Wenn der Weltschmerzvulkan ausbricht
Die Welt befindet sich in einem unsicheren, ungeordneten, undurchschaubaren Dauerzustand. Das ist für unsere Generation nichts Neues. Wie sehr einzelne Ereignisse diesen Zustand trotzdem verschlimmern können, ist mir durch Putins Angriff auf die Ukraine wieder schmerzhaft klar geworden.
Schreib mir, wenn du zuhause bist
Angst oder zumindest Unbehagen auf dem nächtlichen Nachhauseweg gehört für uns Frauen zum Leben dazu. Die potenzielle Gefahr ist Teil unserer Normalität. Wie absurd dieser Zustand eigentlich ist, hat mir ein grausamer Mord vor Augen geführt.