Mein Gesicht wird heiß und in meinem Kopf sind alle Lichter ausgeknipst. Wo ich gerade noch easy die Bälle über die Platte gespielt habe, knalle ich plötzlich einen nach dem anderen ins Netz. Sämtliche Freude am Game ist wie weggeblasen. Und das nur, weil irgendein fremder Typ mir mal wieder ungefragt vermitteln wollte, Frauen könnten nicht Tischtennis spielen.
Autor: Chiara
You got the best of both worlds?
In meiner Traumvorstellung hat ein Morgen mehr Stunden zum Ausschlafen. Ein Sommertag mehr Sonnenstrahlen. Ein Wochenende mehr lange Nächte. Und eine Woche mehr als 7 Tage. Der August hat mehr als nur 4 Wochenenden. Und der Sommer mehr als 40 warme Abende. Dann würde ich nicht mehr in diesem kräftezehrenden Konflikt feststecken, in dem ich mich zwischen People-Time und Me-Time entscheiden muss. Und in dem ich gerade nur am verlieren bin.
Forever young – über die Angst vorm Älterwerden
Vor Kurzem habe ich auf meinem Kopf ein erstes graues Haar entdeckt. Damit habe ich, pünktlich zu meinem Überschreiten der goldenen 25-Jahres-Grenze – weg von der 20, hin zur 30 – das erste Mal Panik vor dem Älterwerden bekommen.
Hurra, mein Zyklus ist da – Teil 2
Die Stimmung verbessern und endlich keine Hormone mehr nehmen – für mich sprach alles für ein Leben ohne Pille! Deshalb habe ich, wie viele andere in meiner Bubble auch, die Pille nach 3 Jahren abgesetzt. Dass das aber keine Lifestyle-Entscheidung ist, die man unüberlegt treffen sollte, wurde mir erst bewusst, als ich mir die Spirale einlegen lassen habe und mein natürlicher Zyklus zurückkam.
Hurra, mein Zyklus ist da – Teil 1
Als ich 16 war, wollten viele meiner Freundinnen unbedingt die Pille nehmen. Manche, weil sie einen Freund hatten, andere einfach, weil das zum „Frau-Sein“ wohl dazugehöre. Ich selbst habe erst mit 20 angefangen, sie zu nehmen. Obwohl ich über die genauen Hintergründe nie genügend aufgeklärt war. Wie mein eigener Körper funktioniert – das habe ich erst gelernt, als ich die Pille abgesetzt habe.
Ein Gefühl von Zuhause
Meine Generation – frei wie Vögel, immer auf der Suche nach neuen Nestern. Selten bleiben wir an einem Ort länger als ein paar Jahre. Spätestens zum Studium sind wir ausgezogen und immer wieder umgezogen. Dabei nehmen wir neue und alte Freundschaften, Liebesbeziehungen und Familie immer irgendwie in unseren Herzen mit. Weil Zuhause für uns nicht nur ein Ort ist.
Mit Namaste die Psyche retten?
Yoga, Meditation, Dankbarkeitstagebuch. Als mich die kalte Klammer der Angst nicht mehr loslassen wollte, habe ich das alles ausprobiert. Wie viel meines Wohlbefindens ich selbst in der Hand habe und warum ich jetzt eine Wellenreiterin bin, davon handelt dieser Text.
Politisch perf(korr)ekt
Zu Teenager-Zeiten wurde mir und meiner Generation vorgeworfen, dass wir politikverdrossen wären. Das scheint heute anders zu sein: Auf Instagram tauschen wir schon lange nicht mehr nur soziale Kontakte und bearbeitete Bilder aus. Es geht um Meinungen. Politik. Aktivismus. Eine Entwicklung, die viel Positives bewirkt hat und die mir trotzdem irgendwann zu heiß wurde.