Gossip aus der Dorfgruppe

Ahh, die bayerische Dorfidylle: Weite Felder und Wiesen, enge Gassen und kleine Kirchen, eine eingeschworene, familiäre Landgemeinde. So in etwa kann man sich auch mein Heimatdorf vorstellen, das ich vor mittlerweile fast sechs Jahren verlassen habe. Was passiert aber, wenn etwas komplett Unerwartetes, Unvorstellbares, Unerhörtes das eingespielte Dorfleben stört?

Tik tak, tik tak, die Zeit ist knapp

Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Ein Satz, den ich lange für eine ausgelutschte Erwachsenen-Phrase gehalten habe. Dass so manche Lebensweisheit mehr mit der Realität zu tun hat als das Latte Macchiato-Wand-Tattoo von Moni, ist mir irgendwie in den letzten Monaten besonders aufgefallen. Deswegen habe ich mal ein bisschen in mich reingehört, um herauszufinden, ob die Uhr da wirklich plötzlich schneller tickt.

Riga Vibes

Kurz bevor ich in mein Auslandssemester nach Lettland startete, habe ich eine neue Spotify-Playlist erstellt: Riga Vibes. Diese Playlist hat sich über die letzten fünf Monate in eine Art musikalisches Fotoalbum entwickelt mit 62 Songs, die 62 Momente einfangen und mich direkt in diese Momente zurück katapultieren. Hier eine Auswahl.

Vom Erleben und Verarbeiten

Ich bin mittlerweile seit vier Monaten in meinem Erasmus-Semester in Lettland. Bisher kann ich mir wirklich nicht vorwerfen, die Zeit hier nicht in vollen Zügen zu nutzen und alle Möglichkeiten, die sich mir irgendwie bieten, mitzunehmen. Manchmal bleibt dann nur ein bisschen wenig Zeit, den Haufen an neuen Eindrücken auch zu verarbeiten.

Die Realität von BeReal

Push-Benachrichtigungen auf unseren Smartphones können einiges in uns auslösen. Sagt uns die ZDF-heute-App, dass das UK mal wieder einen neuen Prime Minister hat, scrollen wir durch den zugehörigen Artikel. Teilt uns Bumble mit, wie beliebt wir angeblich in unserer Umgebung sind, wird natürlich sofort ein bisschen geswiped. Und sagt uns diese eine „neue“ App, dass es „Zeit für BeReal“ ist – sind wir dann wirklich real?

Zwischen „Girls support Girls“ und „Nur eine kann Germany’s next Topmodel werden“

Ich bin eine Frau. Fühle mich wie eine Frau. Sehe aus wie eine Frau. Oder zumindest so, wie unsere Gesellschaft das Aussehen einer Frau eben stereotypisiert. Und obwohl doch damit alles geklärt zu sein scheint, frage ich mich immer öfter, was Frausein für mich bedeutet. Und immer öfter bin ich verwirrt, weil mir meine Umwelt so vielfältige und gleichzeitig so limitierte Frauenbilder präsentiert,  dass ich mich in diesem ständigen Widerspruch manchmal nicht mehr selbst finde.