Vor Kurzem habe ich auf meinem Kopf ein erstes graues Haar entdeckt. Damit habe ich, pünktlich zu meinem Überschreiten der goldenen 25-Jahres-Grenze – weg von der 20, hin zur 30 – das erste Mal Panik vor dem Älterwerden bekommen.
Schlagwort: quarterlifecrisis
Wenn ich einmal groß bin… (Teil 1)
„Einfach im Hier und Jetzt leben“ ist einer der häufigsten Ratschläge bei Anxiety und Zukunftsstress. Hört sich grundsätzlich gut an, klappt aber bei weitem nicht immer. Vor allem wenn es um den zukünftigen Beruf geht, werden wir schließlich schon von Kindheitstagen an mit Zukunftsproblemen konfrontiert.
Vielleicht steht’s in den Sternen
Astrologie ist eine Pseudowissenschaft, Horoskope nur Humbug und Sternzeichen sagen gar nichts aus – weiß ich alles. Wenn ich mal wieder mit einem Gesprächsstart überfordert bin, greife ich trotzdem auf das Thema zurück. Und meistens klappt das sogar ganz gut.
Die unangenehme Unausweichlichkeit unangenehmer Telefonate
Unangenehme Dinge werden oft nicht weniger unangenehm, wenn man sie aufschiebt. Klar, weiß ich doch. Ist mir aber egal, wenn ich mich mal wieder um ein unangenehmes Telefonat drücke. Und ehrlich? Lange Zeit bin ich damit wunderbar durchs Leben gekommen. Bis mir dieses Verhalten dann doch auf die Füße gefallen ist.
Gedanken einer Reisenden
Auf Reisen ist Alter vollkommen irrelevant. Das mag ich so daran. Kein Mensch wundert sich, wenn der 70-jährige Kolumbianer, der kein Wort Englisch spricht, mit dem britischen Junggesellenabschied tanzen geht. Keiner stört sich daran, wenn die 50-jährige Familienmutter aus Lettland mit den Remote-arbeitenden, deutschen Mid-Twenties kifft und von ihren Kindern erzählt. Nie ist dieser Generationendialog mit Hand, Fuß, Google-Translator und Sprachmischmasch so natürlich gegeben wie auf Reisen. Als wäre ein magischer Schleier über den Toren mancher Hostels, der einfach jegliche Barrieren dieser Welt überwindet.
Ein Viertel Leben der Generation Z
Einmal 20 sein – ein Satz, den man häufig von Menschen jenseits dieses magischen Alters hört. Kaum eine Zeitspanne im Leben wird so sehr romantisiert wie die wilden Zwanziger. Grenzenlose Möglichkeiten, körperliche Unbeschwertheit und unendliche Freiheit. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das natürlich nur die halbe Wahrheit ist.