„Sharing is caring“ – der Spruch gehört zwar eigentlich nicht in den Kontext von Freund:innenschaften und doch könnte man irgendwie sagen, dass es ein Erfolgsrezept dafür ist: Du vertraust mir etwas an, ich vertraue dir etwas an. Dadurch sind wir auf einer ähnlichen Wissensebene und verstärken das Band, das wir zwischen uns knüpfen. Auch die Wissenschaft zeigt, dass dieses gegenseitige Anvertrauen Freund:innenschaften stärker, intensiver und bedeutungsvoller macht. Und trotzdem fällt es mir oft schwer, mich darauf einzulassen.
Autor: Chiara
„Sei Pippi, nicht Annika!“ – mein Problem mit den Abenteuern
Ein halbes Jahr in Kanada auf die Schule gehen, nach dem Abi mehrere Monate um die Welt reisen oder ein Auslandssemester in Dublin, Riga oder Seoul. Viele Menschen in meinem Umfeld haben genau diese Erfahrungen auf ihrer Bucket List abgehakt. In einem fremden Land ganz auf sich allein gestellt zu sein – das klingt für ganz schön viele als DER Traum schlechthin. Nur nicht für mich.
Von der Suche nach dem Haar in der Suppe
Zwar ist es gang und gäbe, auf die Frage “Wie geht es dir?” einfach mit “Gut!” zu antworten, doch meistens drehen sich Gespräche und Gedanken doch eher darum, was gerade alles eher nicht so gut ist. Diese Negativitäts-Brille abzusetzen, ist schon psychologisch gesehen gar nicht so einfach. Doch wenn gerade einfach mal wirklich alles ganz gut ist, lohnt es sich auch mal den Blick darauf zu werfen und sich selbst zu fragen: Warum?
Von Kaugummis und Sprungfedern
Jeden Tag begegnen wir fremden Menschen und müssen mit ihnen in Interaktion treten. Ob beim Bäcker oder in der U-Bahn. Wir kommen gar nicht drum herum. Warum also sind wir nicht alle ein bisschen achtsamer miteinander, damit diese Begegnungen einen positiven Effekt auf uns alle haben?
Bin ich ein Chamäleon?
C wie Chamäleon. Schon so oft habe ich den Anfangsbuchstaben meines Namens mit diesem Tier verbunden. Dass ich aber mal einen ganzen Text darüber schreiben werde, dass ich auch in meinem Wesen irgendwie wie ein Chamäleon bin, mich nämlich je nach Kontext und Umgebung anpasse, das hätte ich nicht gedacht.
„War doch nur ein Kompliment“ 💩
Ich erfahre schon mein Leben lang, was es heißt, eine Frau in dieser Welt zu sein. Trotzdem waren mir Begriffe wie „Feminismus“, „Sexismus“, „Patriarchat“ und vor allem das Verständnis dafür, was dahinter steckt, sehr lange fremd. Doch je älter ich werde und je mehr Wissen ich jetzt darüber habe, desto mehr verstehe ich, was ich früher nicht verstanden habe. Was sich zwar schon immer mit einem beklemmenden Alarm-Gefühl in mir geäußert hat, für das ich aber keine Worte und erst recht keine Erklärung hatte. Und je mehr ich jetzt zuordnen kann, desto geschockter und ängstlicher bin ich. Vor allem aber bin ich wütend.
Was ich heute kann besorgen, verschieb ich halt auf morgen
Müll runterbringen? Klamotten aufräumen? Abspülen? MaCh IcH sPäTer! Wenn mir ein Ruf anlastet, dann ist es mein Aufschieben von Dingen und meine daraus resultierende Unordentlichkeit. Dabei fühle ich mich im Chaos eigentlich gar nicht wohl. Das Problem ist vor allem mein inneres Faultier, das mich daran hindert, den ganzen nervigen Scheiß zu erledigen. Doch ich bin drauf und dran, diesen Ruf endlich loszuwerden.
Trübe Denk-Suppen
“Overthinking kills your happiness” – ein Spruch, der bestimmt in vielen Vorstadthäusern die Wohnzimmerwand ziert. Oder den WhatsApp-Status von einer entfernten Cousine. Doch so cheesy dieser Spruch ist – so wahr ist er leider auch. Zu viel Nachdenken macht einfach unglücklich. Und ich kann ein Lied davon singen.
How to: Freund:innen finden
Als Kleinkind bin ich easypeasy auf andere Kinder zugegangen und habe sie mit zwei Sätzen zu meinen besten Freund:innen gemacht. Jahre später hatte ich diesen Mut irgendwie verloren und mich lange schwer getan, Freund:innenschaften zu schließen. Doch tatsächlich hilft ein bisschen kindlicher Mut weiter.
Hey, ich bin’s, eine kleine People-Pleaserin
Ich bin eine Ja-Sagerin. Oder aber eine verzweifelte Absagerin. Selten aber eine, die ihre Meinung und Bedürfnisse ehrlich kommunizieren kann – aus Angst, mit anderen anzuecken. Und das will ich ändern.