K.I.Z statt Taylor Swift – Entscheidungen für den male gaze
Als ich circa 15 Jahre alt war, begann ich eine Notiz in meinem Handy zu führen, in der ich alle Jungs auflistete, die ich bis dato geküsst hatte. Wirklich viele kamen da nicht zusammen, aber irgendwie schien es mir wichtig, die paar, die es bereits gab, schwarz auf weiß festzuhalten. Man könnte das nun auf meine nostalgische Ader schieben. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dahinter verbarg sich noch etwas anderes. Ich glaube, die Liste ist einer der eindeutigsten Ausdrücke meiner Suche nach männlicher Bestätigung.
Gestorben wird trotzdem
Sterben ist scheiße und der Tod ein Thema, das beim kürzesten Gedankenfunken daran, Angst, Panik und Beklemmung in mir auslöst. Und weil es mir die Gesellschaft herrlich einfach gemacht hat und der Zufall lange auf meiner Seite war, konnte ich das Thema bisher auch weitestgehend aus meinem Leben verbannen. Mit dem plötzlichen Verlust einer sehr geliebten Person ist mir schmerzlich bewusst geworden, wie komplex Tod, Sterben und Trauer sind – und dass wir als Gesellschaft diesen essentiellen Themen viel zu wenig Platz einräumen.
Durch die Augen einer 13-Jährigen
Erwartungen an die eigene Zukunft haben wir in jedem Lebensalter. Die Frage „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“, wird schon früh in unsere Gehirne eingebrannt und auch wenn sich die Antworten darauf ändern dürfen, ist es rückblickend nicht immer einfach, mit den Vorstellungen der jüngeren Versionen seiner Selbst umzugehen.
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Ein Viertel Leben der Generation Z
Noch einmal 20 sein – ein Satz, den man häufig von Menschen jenseits dieses magischen Alters hört. Kaum eine Zeitspanne im Leben wird so sehr romantisiert wie die wilden Zwanziger. Grenzenlose Möglichkeiten, körperliche Unbeschwertheit und unendliche Freiheit. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das natürlich nur die halbe Wahrheit ist.