Vom „zwanglosen“ Dating und warum Lilly katastrophal schlecht darin ist 

Wenn ich eine Liste meiner Stärken auf Papier bringen müsste, würde „Casual Dating“ eindeutig den allerletzten Platz belegen – noch weit hinter Mathe und Excel. Casual Dating – sich „zwanglos“ Treffen – eine Praxis, die mir wirklich alles andere als vertraut ist. Das Problem fängt schon damit an, dass meine Phantasie nicht ausreicht, um mir vorzustellen, was zwischen zwei Menschen denn so passiert, wenn sie sich nur auf ganz „locker“ daten. Sex und Smalltalk und dann ab nach Hause? Sex und schweigen? Kuscheln, ja, nein? Gemeinsam trinken top, zusammen essen flop? Wo endet Zwanglosigkeit und was ist die Grenze zum Intimen?

Summ summ summ, ich bumble hier herum

Als Frau in einer Beziehung war ich immer ganz hyped darauf, die Dating-Apps meiner Freundinnen für sie zu benutzen. Ein bisschen swipen, Profile anschauen, anerkennend nicken, sich darüber aufregen, wie oberflächlich man auf einmal wird, irgendwelche Typen in ihrem Namen anschreiben, bescheuerte Gespräche führen: reines Entertainment. Seitdem ich Single bin, habe ich mich erfolgreich davon ferngehalten. Doch dann kam ein Montagabend…