Auf Sommer folgt Herbst. Und auf Herbst folgt Winter. Das ist gut so – und soll auch ganz dringend so bleiben. Nicht nur, weil unsere Ökosysteme von diesem Kreislauf abhängen. Wenn es allerdings nach meinem eigenen, innerem Ökosystem gehen würde, dürfte das Thermometer die 20 Grad nicht unterschreiten – weil weder mein Körper noch mein Kopf sonderlich gut auf Kälte und Dunkelheit klarkommen. Viel schlimmer als der Winter an sich ist aber der Wirbel, den ich jedes Jahr um seine Ankunft mache. Weil mein wochenlanges Meckern und Murren die Situation für mich eigentlich noch viel unerträglicher machen.